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Motorrad-Kult

Mein Motorrad und alles, was dazu gehört.

Wer kennt von euch das verrückteste Motorrad-Team der Welt? Die Crusty Demons sind eine Gruppe von insgesamt 26 Motocross-Fahrern. Sie haben sich auf die Stunts im Motocross spezialisiert und ziehen jedes Jahr mit einer phänomenalen Tour durch die Welt. Letztes Jahr hab ich in einem Kaufhaus einen Flyer Druck von den Crusty Demons bekommen, der Werbung für ihre Tour Ende 2008 in Deutschland machte. Ich war begeistert!

In ihrer Show springen die Fahrer mit ihren Cross-Motorrädern über große Sprungschanzen und fliegen viele Meter über dem Boden durch die Halle. Aber das ist noch nicht alles! Während des Fluges in der Luft zeigen sie atemberaubende Tricks, z.B. machen einen Handstand auf der Maschine oder hängen sich an das Heck des Motorrades. Trotzdem landen die Fahrer nahezu immer wieder sicher auf der Maschine.

Eingeheizt wird den Zuschauern dann erst recht, wenn hohe Feuerfontänen die Stunts noch gefährlicher aussehen lassen, die Fahrer durch Burnouts Rauch aufsteigen lassen oder Cheerleaders in knappen Outfits die Zuschauer zum Jubeln animieren.

Höhepunkt der Stunts sind die sogenannten Backflips, auf Deutsch Rückwärtssaltos mit dem Motorrad. Im Jahr 2008 ist dem ersten Fahrer der Crusty Demons ein Double Backflip, also doppelter Rückwärtssalto in einer Show gelungen. Dieser war auf meinem Flyer Druck in seiner kompletten Phasenstruktur dargestellt, was durchaus sehr spektakulär auf den Bildern aussah.

Als ich jedoch in einen Ticketladen gegangen bin um Tickets für die Show in Nürnberg zu kaufen, wurde mir leider mitgeteilt, dass die Deutschlandtour abgesagt wurde. Es war sehr schade, aber dann habe ich mir eine ihrer DVDs gekauft, für die sie auf der Rückseite des Flyer Drucks Werbung gemacht hatten.

Diese ist sehr aufregend. Hier zeigen die Crusty Demons nicht nur Teile ihrer Show, sondern auch, wie sie ihre Stunts in der Wüste, im Schnee oder in anderen verlassenen Gegenden der Welt auf „natürlichen“ und viel größeren Sprungschanzen durchführen.

Die Crusty Demons zeigen eine einzigartige Show, die jeden Zuschauer zum Staunen bringt! Schade, dass ich sie nicht live erleben konnte. So und jetzt ganz unauffällig was zum Thema Geschenktips für mich: Wenn einer meiner Freunde das hier liest weiß er ja was mich erfreuen würde :-)


Ein Motorrad will gepflegt sein und zu keinem Zeitpunkt sollte man mehr darauf achten als zur kalten, feuchten und nahenden Winterzeit. weiter lesen »


18.08.2008

Aus aktuellem Anlass, es gießt wiedermal aus Strömen, suche ich einen ordentlichen Laserdrucker. Warum? Ganz klar, als ich letztes Wochenende mit Freunden zu einer Tour aufbrechen wollte, da hat es wieder erwarten ordentlich das Schütten angefangen und die Karten die ich für uns ausgedruckt hatte waren alle verwaschen und wir mussten die Tour leider abbrechen. Gut, der Regen hat das übrige dazu getan uns die Tour zu versauen, aber mein Kumpel hat mir empfohlen mir mal einen Laserdrucker zuzulegen, da ich den ganzen Rückweg über die verwaschenen Karten geschimpft habe.
Ich hab mich mal ein wenig im Netz umgesehen und ganz gute Laserdrucker Angebote bei Minolta gefunden, aber ich muss gestehen das ich mich vielleicht auskenne wenn es um mein Bike geht, aber von so etwas habe ich wenig Ahnung,
Ist ein Laserdrucker gegen Regen wirklich das Beste? Oder hat mir mein Kumpel da Schmuh erzählt und ich sollte beim nächsten mal statt anderer Drucktechnik lieber eine Plastiktüte einpacken?
Vielleicht beherzige ich aber auch die Mutter aller guten Ratschläge und bleibe einfach Daheim wenn das Wetter wieder so schlecht ist wie in den letzten Tagen.
Ein Gutes hatte die Tour jedoch, ich konnte mich mal wieder richtig mit meinem Motorrad beschäftigen und das Bike für eine Tour flott machen ist ja auch schon ein klein wenig Hobby gewesen.
Kann mir vielleicht jemand einen guten Tipp geben wie das mit Regen und Druckern ist? Hinterher kaufe ich mir dann einen teuren Laserdrucker und habe das selbe Problem wie vorher.


21.05.2008

Die neuste Technik, das neuste Design? Keine Frage, dafür hat der Biker die Motorrad Messen! Hier könnt ihr euch einen groben Überblick verschaffen was dieses Jahr noch so alles in Punkto Messe abgeht und vielleicht vertretet ihr ja sogar selbst einen oder mehrere Mietstände vor Ort und könnt berichten was uns dort so erwartet. weiter lesen »


Eine weitere Errungenschaft im Bereich Umweltschutz und Straßenverkehr sind die neu eingeführten Umweltplaketten. Seit Januar 2008 gelten auch für Deutschland die drei Farben Rot, Gelb und Grün nicht mehr nur an der Ampel, sondern auch am Auto selbst. Nach dem bisherigen Stand der Dinge betrifft diese Regelung nur PKW und LKW. Inwieweit zukünftig auch Motorräder oder Trikes in den Genuss dieser Farbenpracht kommen, bleibt abzuwarten. Schließlich wurden inzwischen ja auch Abgasuntersuchungen für Krafträder eingeführt. Darüber hinaus wurde die Hauptuntersuchung für Motorräder ebenfalls erweitert, denn nun ist eine zusätzliche Geräuschprüfung durchzuführen. Sie wird vom Prüfer in einer subjektiven Einschätzung der Geräuschentwicklung vorgenommen. Hat er den Eindruck, da stimmt was nicht, kann er im Rahmen einer Ergänzungsuntersuchung eine Standgeräuschmessung folgen lassen.

Da man sich immer weiterführende Kontrollmaßnahmen rund um Motoren einfallen lässt, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass man sich diese zusätzlichen Einnahmen nicht auch von Zweiradfahrern holen will. Bisher haben bereits Berlin, Hannover und Köln Umweltzonen in ihren Städten eingerichtet. Doch auch andere Städte haben bereits angekündigt, diesem Beispiel zu folgen. Das Einfahren in diese Zonen ist dann ohne die entsprechende Plakette verboten. Zuwiderhandlungen werden mit Bußgeldern in Höhe von 40 Euro geahndet. Doch damit nicht genug - oben drauf gibt es noch einen Punkt in Flensburg.

Also achtet darauf wenn ihr mal wieder eine Motorrad-Reise in eine andere Stadt macht, ob euer Bike womöglich schon um einen weiteren Aufkleber erweitert sein muss


09.05.2008

Tach auch. Die überall um sich greifenden Umweltschutzanforderungen haben ja inzwischen auch die Biker erreicht. Seit dem 1. April 2006 müssen sich auch Motorräder in Zusammenhang mit der Hauptuntersuchung (HU) einer Abgasuntersuchung unterziehen und zum TÜV navigieren. Diese Neuregelung gilt für alle kennzeichenpflichtigen Krafträder, die seit dem 1. Januar 1989 erstmals zugelassen worden sind. Fahrzeuge, die davor in den Verkehr gekommen sind und zulassungsfreie Fahrzeuge sind von der AUK (Abgasuntersuchung an Krafträdern) befreit.

Bei der AUK wird geprüft, ob die Abgaswerte den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und in dem vom Hersteller für das jeweilige Motorrad veröffentlichten Spektrum liegen. Ziel dieser regelmäßigen Kontrollen ist es, mögliche Verschlechterungen des Schadstoffausstoßes festzustellen. Diese können aufgrund verschleißbedingter Umstände und fehlerhaft ausgeführter Reparaturen oder unterbliebener Pflege hervorgerufen werden. Daneben soll auch der so beliebten eigenmächtigen Veränderung an der Abgasanlage vorgebeugt werden. Ich glaube aber, dass dem verbreiteten Anbau nicht erlaubter Auspufftöpfe und der teilweise sehr kreativen, aber nicht genehmigten Bastelarbeiten zur Soundverbesserung dadurch nur bedingt Einhalt geboten werden kann. Schließlich fährt wohl niemand mit einem verbotenen Auspuff zur Untersuchung.

Gemessen wird bei der AUK der Kohlenmonoxidgehalt, bekannt als CO, im Leerlaufabgas. An Maschinen mit Katalysator wird dabei im erhöhten Leerlauf-Bereich geprüft. Sowohl der AUK-Test als auch die TÜV-Hauptuntersuchung müssen im 2-Jahres-Takt durchgeführt werden. Die Hauptuntersuchung gilt jedoch nur in Verbindung mit positiv erfolgter AUK-Prüfung als bestanden.

Allgemein sollen die Ergebnisse der AUK-Prüfungen recht positiv sein. Nur 1,3 Prozent der Maschinen fallen dabei im Schnitt durch und bei 5,5 Prozent werden Mängel festgestellt. Der Grund ist wohl in der im Allgemeinen guten Pflege der Motorräder zu sehen. Ich empfehle deshalb gerade abgasrelevante Bauteile wie Vergaser, Zündung, Luftfilter und Auspuffanlage häufig zu warten und in Schuss zu halten. Denn ohne bestandenen AUK-Test gibt es auch keine HU-Plakette.

Ich reinige vor der Abgasprüfung stets den Vergaser und stelle ihn neu ein. Außerdem sollten die Luft-Korrekturschrauben und Drosselklappen justiert werden. Zum Schluss noch die Zündkontakte und den Luftfilter auf Verschleiß untersuchen und nötigenfalls austauschen. Dann dürfte beim AUK-Test nichts mehr schief gehen.

Auch interessant: Wer Information zur Abgasuntersunchung bzgl. Umbau auf Autogas sucht, der sollte mal bei Autogasumrüstung vorbeischauen. Habe mir meinen Opel nämlich auch umrüsten lassen … Lohnt sich :)


30.04.2008

Hey, ich bin ein Freund von langen Motorradtouren mit oft sehr vielen Kollegen (Ein absoluter Tipp ist übrigens die Insel Rügen - da waren wir letztes WE. Sehr geil!). Da es schwierig ist, eine große Zahl von Fahrern mit unterschiedlichen Maschinen geordnet zusammenzuhalten, ist es wichtig, vorher eine Lagebesprechung abzuhalten. Dabei werden die zu fahrende Strecke, Stopps für Pausen oder zum Tanken sowie Treffpunkte vereinbart, falls man sich verliert. Wann jeweils getankt werden muss, entscheidet das Motorrad mit der geringsten Reichweite.

Damit alles unterwegs reibungslos abläuft, sollte man auch bestimmte allgemein verständliche Handzeichen verabreden, um etwa unvorhersehbare Unterbrechungen, Streckenabweichungen oder gefährliche Situation schnell anzeigen zu können.
Am sichersten fahren die einzelnen Motorräder in entsprechendem Abstand versetzt hinter einander, damit ein eventuell nötiger Bremsweg nicht vom Vordermann behindert wird und um eine bessere Übersicht zu behalten.

Anführen sollte die Gruppe ein erfahrener Biker, der die Geschwindigkeit und den Tourverlauf bestimmt. Dahinter fahren Neulinge und langsamere Motorräder, die auf diese Weise schneller Kontakt mit dem Führenden aufnehmen können, wenn es ihnen zu flott geht. Am Schluss sollte ebenfalls ein alter Hase hoppeln, der bei Pannen helfen und anschließend die Zurückgebliebenen wieder zur Hauptgruppe führen kann.

Jeder Fahrer muss ständig den Hintermann beobachten, ob dieser immer dran bleibt oder überraschend anhalten muss. So kann er dem Führungsfahrer signalisieren, dass hinten etwas nicht stimmt.

Auch in einer Gruppe ist jeder Fahrer für sich allein verantwortlich und muss beim Überholen oder an Kreuzungen selber nach anderen Verkehrsteilnehmern schauen. Zu leicht lässt man sich von den anderen mitziehen. Überholvorgänge sollten immer in der Reihenfolge des Trosses erfolgen. Überholt ein fremdes Fahrzeug die Kolonne, muss diesem stets die Möglichkeit gegeben werden, bei plötzlichen Gegenverkehr einscheren zu können.

Pausenstopps werden nur auf ausreichend großem Gelände abgehalten, auf dem alle Fahrer genügend Platz finden, sonst könnten die letzten der Gruppe noch am Straßenrand stehen und vom restlichen Verkehr gefährdet werden. Mit diesem Tourenablauf sind wird immer gut und sicher gefahren.

Viel Spaß beim Touren


30.04.2008

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Wenn er sie mit dem Motorrad tut, hat er viel zu schrauben ;-) Lange Reisen erfordern eine gute Vorbereitung, damit das Motorrad tadellos läuft. Vor Antritt der Fahrt sind einige Dinge zu überprüfen, die für eine reibungslose Funktion der Maschine wichtig sind. Der Stand des Motoröls, des Kühlwassers und der Bremsflüssigkeit steht hier an erster Stelle. Falls das Bremsfluid schon älter ist, lieber neues auffüllen.

Da bei längeren Reisen viel Gepäck aufgeladen wird, sollten die Bremsbeläge noch eine ausreichende Stärke aufweisen und vielleicht auch die Federung dem erhöhten Gewicht angepasst werden. Die Tauglichkeit der Beleuchtung muss ebenfalls gecheckt werden. Ersatzglühbirnen und Werkzeuge sind hoffentlich immer dabei. Außerdem sollte der TÜV nicht gerade mitten im Urlaub ablaufen. Das gleiche gilt für den eigenen Personalausweis oder Reisepass. In einige Länder darf man nur einreisen, wenn der Ausweis noch mindestens drei Monate Gültigkeit hat. Auch die Notwendigkeit eines Visums sollte im Vorfeld abgeklärt werden.

Bei Fahrten ins Ausland ist zu beachten, dass in vielen europäischen Ländern das Mitführen eines Erste-Hilfe-Sets vorgeschrieben ist. Wer noch kein Europa-Kennzeichen hat, muss einen D-Aufkleber anbringen.

Neben der Absicherung des Motorrads sollten aber auch die persönlichen Versicherungen vorhanden sein. Eine Unfallversicherung oder eine Reiseversicherung kämen hier in Frage. Ein Auslandsschutzbrief und eine Auslandskrankenversicherung sind ebenso hilfreich. Manche Kraftfahrzeugversicherungen bieten auch einen integrierten Schutzbrief mit an. Ein Unfall im Ausland kann sehr schnell teuer werden. Deshalb empfiehlt es sich die Unterlagen genau zu prüfen nicht dass man seinem Partner im Nachhinein erklären muss, das das Baugeld für das Eigenheim erstmal anders verwendet werden muss …

Je nachdem, wohin die Reise geht, sollte der Motorradhelm in sonnigen Regionen ein getöntes Visier haben oder in den Bergen mit vielen Tunnelfahrten eher ein klares Visier. So wie man kleine Mengen an Ersatzflüssigkeiten für das Motorrad (Öl, Kühl- und Bremsflüssigkeit, Kettenfett) dabei haben sollte, ist es auch wichtig genügend Getränke für den Fahrer an Bord zu haben.

Für nasse Tage eignen sich Regenkombis oder man trägt gleich membrangeschützte Motorradkleidung. Die Menge der Ersatzkleidung sollte sich aufgrund der geringen Lademöglichkeit auf der Maschine ebenfalls in Grenzen halten. Vielleicht braucht man ja auch noch etwas Platz für Mitbringsel aus dem Urlaub - am besten einen Rucksack gutes Wetter!

Na dann man los!


30.04.2008

Jeder kennt wohl die Frage, welches Motoröl soll das gute Stück denn schlucken? Ich meine, es muss nicht immer das vom Hersteller empfohlene Öl sein, denn vielfach beruht die Angabe nur auf vertragliche Bindungen mit bestimmten Ölfirmen. Wichtig ist nur, dass es die für dieses Motorrad und die Art seiner Verwendung vorgegebene Viskosität und Klassifizierung hat. Um dann aber auch qualitativ hochwertiges Öl zu erwischen, sollte die empfohlene API-Spezifikation überstimmen. Auf jeden Fall sollte das Motoröl extra für Motorräder und kein Allzwecköl sein, weil nur dieses die entsprechenden Grundöle und Additive besitzt, die den Belastungen in der Kupplung oder dem Getriebe gewachsen sind.

Ich denke, für den Normalbetrieb ist ein Mineralöl vollkommen ausreichend. Sollten im Winter jedoch immer wieder Kaltstarts erfolgen, würde ich eher zu einem synthetischen Öl greifen. Das gleiche gilt für Rennmaschinen, deren Motoren wesentlich stärker beansprucht werden. Da ich auch im Winter fahre, nehme ich dann stets Synthetiköl, weil es eine höhere Viskositätsspanne hat als die Mineralöle. Dies fördert die Schmierung und die Maschine springt besser an.

Wer ein nagelneues Motorrad sein eigen nennt, sollte zum Einfahren aber auf jeden Fall erst ein Mineralöl verwenden. So wird der gewünschte Anfangsverschleiß der Zahnräder und Lager vorangetrieben und die Teile stimmen sich besser aufeinander ab. Später kann man dann problemlos auf synthetisches Öl wechseln. Weil die Möglichkeit besteht, dass das neue Synthetiköl alte Ablagerungen des Mineralöls löst, würde ich den nächsten Ölwechsel schon etwas früher machen als normalerweise nötig. Muss man in der Gewährleistungszeit jedoch noch den Inspektionsplan einhalten, sollte man keinen eigenständigen Ölwechsel machen, sondern dafür lieber in die Werkstatt fahren.

Außerdem ist es wichtig, auch den Ölfilter in regelmäßigen Abständen mit zu wechseln, denn der verstopft mit der Zeit ebenfalls und das Öl kann nicht mehr richtig zirkulieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass dadurch auch das alte Öl aus dem Ölfiltergehäuse entfernt wird. Im Grunde reicht es, die vorgegebenen Wechselzeiten einzuhalten, denn zu häufiger Ölwechsel verbessert die Motorleistung auch nicht. Dagegen kann sehr altes Öl dem Motor schaden.
Mit sauberem Öl läuft das Motorrad jedenfalls wie geschmiert!

Ciao


Einspritzanlagen

Autor: admin
30.04.2008

Hallo, ich wollte mal eine Lanze für Motorräder mit Benzineinspritzung brechen. Elektronische Einspritzanlagen sind den meisten von euch ja aus dem PKW-Bereich schon bekannt. Seit Beginn der 1980er Jahre verbreiten sie sich nach und nach auch bei Motorrädern. Der Vorteil liegt im Vergleich zu normalen Vergasersystemen in dem besseren Leistungsgewinn bei gleichzeitig geringerem Benzinverbrauch. Außerdem senkt sich der Schadstoffausstoß bei dieser Technik ebenfalls. Dies ist in Bezug auf die neu eingeführte Abgasuntersuchung bei Motorrädern nicht ganz unwichtig.

Durch elektronische Mess- und Regelungsbauteile ist gewährleitstet, dass nur die auf die jeweilige Situation abgestimmte Benzinmenge ins Saugrohr eingespritzt und mit Luft vermengt wird. Das Kraftstoffkontingent wird automatisch erhöht, wenn die Maschine bei kaltem Motor gestartet oder mehr Gas gegeben werden soll. Die fein dosierte Einspritzung ist auf Sensoren zurückzuführen, die ständig auf Temperaturschwankungen und Luftdruckveränderung reagieren. Aufgrund dieser Messdaten wird die bestmögliche Zusammensetzung des Benzin-Luft-Gemisches kalkuliert und so dauerhaft eine genaueste Kraftstoffzufuhr realisiert. Gemessen werden je nach System die Drehzahl, Temperatur der Ansaugluft, Druck im Ansaugrohr, Umgebungsluftdruck und -temperatur sowie die Drosselklappenstellung.

Die modernen Benzineinspritzanlagen arbeiten zunehmend vielfältiger und exakter als die Vorgängermodelle. Die variablen Chips des On-Board-Zentralrechners lassen sich am PC programmieren. Auf diese Weise kann das Triebwerk in wesentlich kürzerer Zeit neu abgestimmt werden.

Mit heutigen Einspritzsystemen wird zu jeder Zeit ein gleichmäßiger und optimaler Motorenlauf erreicht. Neben der Kraftstoffersparnis können auch die Emissionen reduziert werden, insbesondere, wenn ein geregelter Katalysator mit der Benzineinspritzung kombiniert wird.

Ich fahre schon seit ein paar Jahren ein Einspritzer und möchte auf diesen Komfort nicht mehr verzichten.

Viel Spaß euch allen bei der kommenden Saisson :-)