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Motorrad-Kult

Mein Motorrad und alles, was dazu gehört.
30.04.2008

Die meisten Motorradfahrer drücken, wenn es die Straßenverhältnisse erlauben, auch gern mal auf die Tube. Das Problem ist nur, wer schnell fährt, muss manchmal auch schnell wieder anhalten. Deshalb ist die Funktionstüchtigkeit der Bremsen immer im Auge zu behalten. Ich kontrolliere regelmäßige die Bremsbeläge und die Bremsflüssigkeit. Abgefahrene Beläge müssen rechtzeitig gewechselt werden, damit sie noch genug Bremskraft übertragen und der Bremsweg nicht zu lang wird. Was vielfach nicht bedacht wird, ist, dass die Bremsflüssigkeit nicht zu alt werden sollte. Oft wird nur nach dem Stand des Fluids im Behälter geguckt und notfalls wieder aufgefüllt. Überalterte Bremsflüssigkeit kann bei extremer Belastung jedoch ihren Dienst ganz versagen. Daher schreibe ich mir das Einfülldatum immer auf, um nach entsprechender Zeit dann einen Komplettaustausch vorzunehmen.

Zur besseren Verdeutlichung will ich hier mal die Funktionsweise von Scheibenbremsen darstellen. Die haben ihren Namen von den an der Radnarbe verschraubten Bremsscheiben. Mit dem Betätigen des Hand- oder Fußbremshebels wird die Kraft hydraulisch über die Flüssigkeit in den Bremsleitungen an die Bremsbeläge weitergegeben. Genauer gesagt, die Hebel aktivieren den Hydraulikkolben im Hauptzylinder, der dann auf die Bremsflüssigkeit einwirkt. Dadurch wird die Kraft an die Kolben in der Bremszange übertragen, wodurch die Bremsbeläge an die Bremsscheibe gepresst werden. Der auf die Scheiben wirkende Druck reduziert die Radbewegung, indem er die Umdrehungsgeschwindigkeit abbremst. Aufgrund des Hydrauliksystems sind sowohl der Verschleiß, als auch die Übertragungskräfte nicht sehr hoch.

Durch den geringen Durchmesser und die Dünne der Scheiben sind sie erheblich leichter als herkömmliche Trommelbremsen. Um diesem Bremssystem auch bei Nässe die nötige Wirkung zu geben, verfügen die Scheiben über Löcher oder Schlitze, durch die die Feuchtigkeit weggedrückt wird. Zudem wird über eine spezielle Materialzusammensetzung der Beläge die Bremsfähigkeit verstärkt. Trotz der ständigen Weiterentwicklung auf diesem Sektor bleibt die eigenverantwortliche und regelmäßige Kontrolle der Beläge und Bremsflüssigkeit dennoch unerlässlich.

Ciao


Reifendruck

Autor: admin
28.04.2008

Salute und erst mal Luft holen, denn mein Thema ist der richtige Druck beim Motorradreifen. Ich habe das Gefühl, dass nicht jeder Fahrer die Gefahren einschätzt, die von falschem Luftdruck ausgehen können. Einige glauben, der richtige Reifendruck ist nur für die Lebensdauer der Reifen wichtig und damit der Abrieb des Gummis nicht zu groß ist. Dass ein falscher Druck aber auch die Stabilität des Gefährts beeinträchtigt und sogar zum Wegrutschen der Maschine führen kann, ist nicht jedem bekannt. Letztlich ist es ja nur der Luftdruck im Reifen, der das gesamte Gewicht des Motorrads und dessen Fahrers tragen muss. Die Hersteller geben den für die jeweiligen Typen passenden Druck vor, damit der Reifen bei normaler Benutzung und Belastung weiterhin seine Form beibehält. Nur so kann die optimale Haftung und Dämpfung erreicht werden.

Fährt man mit zu geringem Reifendruck, ist nicht nur die Abnutzung höher, sondern auch die Motorleistung schwächer, weil die effektivste Umsetzung nicht mehr erfolgen kann. Was aber noch viel schlimmer ist, ist die Überlastung der Reifenkarkasse durch die zu starke Verformung. Eine Überdehnung kann dann zu einem Schaden am Reifen führen und im Extremfall auch einen Unfall verursachen. Ich habe mal beim Fahren gemerkt, dass mein Motorrad zu „schwimmen“ begann und später festgestellt, dass der Druck zu schwach war. Seitdem gehe ich jedem ungewöhnlichen Fahrverhalten sofort auf den Grund.

Ein zu hoher Luftdruck verringert dagegen nicht nur die Bodenhaftung, sondern kann auch zum Platzen des Reifens führen. Weil dann vorwiegend auf dem Mittelprofil gefahren wird, kann dies zu einer einseitigen Überlastung führen. Irgendwann kommt es zu einem Karkassenbruch und ein schwerer Sturz ist unvermeidlich.

Der richtige Reifendruck ist also mitunter lebenswichtig. Problematisch kann es insbesondere bei starker Schräglage in Kurven kommen. Wenn die Haftung durch fehlerhaften Druck nicht optimal ausfällt, kann das Motorrad wegrutschen. Also lieber zu häufig den Reifendruck überprüfen, als zu selten. Es kann ja auch eine Beschädigung am Ventil zu einem schleichenden Druckverlust führen, den man nicht gleich bemerkt.

So, jetzt ist die Luft raus.

Hier noch Informationen bezüglich Neuerungen beim Motorradführerschein.


Neue Lenker

Autor: admin
28.04.2008

Ich grüße euch, werte Motorradlenker, und da bin ich auch schon beim Thema, denn es geht um den Lenker am Motorrad. Viele von euch werden das kennen, da hat man sich ein Motorrad gekauft, alles ist okay, nur der Lenker, der geht so gar nicht. Also kurzer Hand einen neuen, cooleren gekauft, anmontiert und fertig? Von wegen! Was manch einer nicht weiß ist, das Teil muss in die Papiere eingetragen werden. Fährst du mit einem Mopped, das einen nicht eingetragenen Lenker dran hat, dann verliert es seine Betriebserlaubnis. Und das bedeutet, du hast auch keinen Versicherungsschutz mehr. Darum ist es absolut wichtig, zu einem neuen Lenker immer auch ein Teilegutachten anzufordern. Erst damit kannst du beim TÜV den Neuanbau abnehmen lassen.

Gerade, wenn der Lenker gebraucht oder über Auktionen im Internet gekauft wird, sollte immer ein Gutachten dabei sein. Wen nicht, könnte der Lenker auch gestohlen sein und du erwirbst am Ende noch Hehlerware. Second Hand-Lenker sollte man vor dem Anbringen unbedingt genau auf Haarrisse oder sonstige Beschädigungen untersuchen. Vielleicht ist der letzte Besitzer ja damit verunfallt und das Ding hat schon einen Schlag weg. Besonders vorsichtig wäre ich bei gebrauchten, aber neu lackierten oder verchromten Lenkern. Eventuell soll da nur ein Schaden verdeckt werden.

Außerdem muss man beim Anbau immer drauf achten, dass der erforderliche Lenkeinschlag von 30 Grad noch möglich ist. Einige Spezis installieren den Lenker nach der Abnahme wieder in eine andere Stellung um, die dann einen geringeren Schwenkgrad aufweist. Das ist auch nicht sehr schlau. Wenn du nämlich einen Unfall verursachst, weil Du mit dieser unerlaubten Lenkerstellung die Kurve nicht gekriegt hast, bekommst du ordentlich Probleme mit der Polizei und der Versicherung.

Apropos Formalitäten, es gibt Neuigkeiten bezüglich des Motorradführerscheins und hier ein paar Infos von wegen Reifendruck.


Motorradführerschein

Autor: admin
28.04.2008

Hallo (für Motorradfahrer und solche die es werden wollen). Ich möchte an dieser Stelle mal die unterschiedlichen Klassifizierungen beim Motorradführerschein darstellen, weil es ja einige Änderungen im Regelwerk gegeben hat.

Also, angefangen mit den Kleinkrafträdern, die nicht mehr als 50 ccm haben und jetzt nur noch höchstens 45 km/h fahren dürfen. Hier benötigt der Betreiber die Fahrerlaubnis M, das ist die frühere Klasse 4, mit der man damals noch 50km/h schnell sein durfte.

Wer ein so genanntes Leichtkraftrad mit einem Hubraum bis 125 ccm und einer Leistung bis 11 kW fahren will, braucht dazu die Fahrerlaubnis A1. Ist die Bauart allerdings auf eine Höchstgeschwindigkeit von über 80 km/h ausgelegt, so muss der Besitzer der A1-Erlaubnis dann schon über 18 Jahre alt sein.

Mit den neuen Regelungen sind die früheren Klassen 1, 1a, 1b und 4 ersetzt worden durch die jetzigen Klassen A, A1 und M. Die alten Klassen 1 sowie 1a bilden heute nur noch die Klasse A, während die alte Klasse 1b nun der Klasse A1 entspricht. Die bisherige Klasse 4 heißt neu Klasse M. Der Inhaber der Führerscheinklasse A, der noch unter 25 Jahre alt ist, unterliegt der Stufenregelung. Ihm ist in den ersten zwei Jahren nach Erteilung der Fahrerlaubnis nur das Steuern von Motorrädern bis 25 kW erlaubt. Außerdem darf das Verhältnis der Leistung zum Leergewicht nicht über 0,16 kW pro kg betragen.

Ist man schon ein viertel Jahrhundert alt und hatte bisher keinen Motorrad-Schein, dann kann man sofort die unbeschränkte Klasse A absolvieren. Nur die Fahrschul- und die Prüfungsmaschine muss mindestens 44 kW gehabt haben. Hat der Neueinsteiger zunächst nur die beschränkte Version gemacht, muss er nicht noch zwei Jahre warten, um die unbeschränkte Klasse A zu erhalten. Er kann dann die Fahrausbildung und Prüfung auf einer 44 kW-Maschine jederzeit vorziehen und so schneller zur ersehnten Speed-Lizenz kommen.

Gerade für Neueinsteiger, immer schön auf den Reifendruck achten und was man tun muss wenn einem der Lenker nicht gefällt.


Die kleine Reifenkunde

Autor: admin
18.03.2008

Die Bedeutung der Reifen wird im Allgemeinen unterschätzt. Egal ob es sich um Auto- oder Motorradreifen handelt – immer stellen die Reifen das zentrale Glied dar, welches die Verbindung zwischen Fahrzeug und Straße bildet. Die Kraft, die das Fahrzeug entwickelt muss von den Reifen auf den jeweiligen Untergrund umgesetzt werden. Dabei haben diese physikalische Höchstleitungen zu vollbringen, denn sie sollen das Fahrzeug zudem auch sicher auf der Fahrbahnoberfläche halten. Kein Wunder also, dass die Reifenhersteller ständig bemüht sind, die Haftung, Haltbarkeit und Beanspruchbarkeit ihrer Pneus durch die Verwendung neuer Gummimischungen und dem Einsatz neuer Profilstrukturen zu optimieren.

Das Profil eines Reifens ist nämlich insbesondere für dessen Bodenhaftung – auch und gerade unter widrigen Witterungsbedingen – zuständig. Wer schon mal aktiv den Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen erfahren hat, hat dabei bemerkt wie viel griffiger die Winterreifen sind, die den Umgang mit dem Fahrzeug wesentlich sicherer und feinfühliger machen. Deshalb sollte man Autoreifen, aber auch Reifen für Motorräder auch die notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen, sie beispielsweise sachgerecht überwintern und auf eventuelle Schadstellen kontrollieren. Auch rissige oder spröde Reifen sollten nicht mehr zum Einsatz kommen, da bei ihnen die Gefahr des Versagens im entscheidenden Moment besteht. Spätestens aber wenn das Profil abgefahren ist, ist ein Austausch unverzichtbar, den in letzter Konsequenz notfalls der gute alte TÜV verlangt.

Und auch auf den richtigen Luftdruck sollte man ein Auge haben, der nicht nur das Fahrverhalten beeinflusst, sondern bei falscher Einstellung auch für einen erhöhten Kraftstoffverbrauch verantwortlich ist. Reifen sind heutzutage also ein Hightech-Produkt, für das man im Zweifelsfall auch lieber mal ein wenig mehr ausgeben sollte – es lohnt sich!

Bastian Körner


Motorradtransporte

Autor: admin
18.03.2008

Dass ein Renn-Motorrad eigens zur Rennstrecke transportiert werden muss, ist auch einem Motorsport-Laien klar. Doch immer mehr „private“ Biker haben keine Lust stundenlang auf der Autobahn Kilometer für Kilometer herunter zu spulen, bis Sie endlich in der für die Motorrad-Touren ausgewählten Region angekommen sind. Das Motorrad im eigenen Anhänger mit dem Auto zu transportieren, wäre eine Alternative, doch ist diese meistens mit hohen Investitionskosten verbunden. Für solche Fälle eignet sich das Engagement eines professionellen Motorradtransport – Anbieters bestens. Die pünktliche Ablieferung am vereinbarten Zielort, die Abholung für den Heimtransport, die Unversehrtheit der kostbaren Fracht, die korrekte Erledigung aller Zollangelegenheiten und die Einhaltung aller gesetzlichen Transportbestimmungen betrachtet ein guter Motorradtransport – Anbieter als selbstverständlich. Der Transport wird professionell und trotzdem unkompliziert abgewickelt. Viele Anbieter überstellen die Motorräder auch nach Übersee, Fernost oder Australien. Einen sicheren Transport garantieren speziell für Motorräder entwickelte Frachtpaletten. Oft gibt es auch die Möglichkeit des Transports einzelner Ersatzteile um den ganzen Globus. Wichtig bei der Auswahl eines geeigneten Unternehmens für den Motorradtransport sind die Zuverlässigkeit sowie für einen juristischen Laien verständliche Vertragstexte. Ernst zu nehmende Vertragspartner bieten Schadenersatz bei Lieferverzögerungen und haften selbstverständlich zu 100% für das Bike während des gesamten Motorradtransportes. Es sollte darauf geachtet werden, dass nur anerkannte Subunternehmen (Speditionen) mit dem Motorradtransport beauftragt werden, damit im Fall der Fälle keine bösen Überraschungen auftreten.
Ein bekannter Anbieter von Motorradtransporten ist das in Wien ansässige Unternehmen TMS-Soucek. Auf dem Internetportal tms-soucek.at sind alle weiteren Infos zu finden. Eine Bemerkung am Rande: Das Webdesign wurde von DIGITAL-INVENT der Internetagentur erstellt.

Martin Falkner


20.02.2008

Ich mach mir schon seit einiger Zeit Gedanken zum Thema Navi.

Hetzt mal ehrlich, wer braucht denn im Auto ein Navi? Versicherungsvertreter die alle fünf Minuten zu ner neuen Adresse müssen. Für die meisten Leute is das doch ne Spielerei die eigentlich zu überflüssig ist wie nur was.
Autobahnen sind sauber ausgeschildert und wegen zwei mal im Jahr, wo ich ne Adresse suche mir ein Navi für 300€ (hey wenn ich mir technische Spielereien anschaffe, dann aber richtig) zu kaufen?

Allerdings überlege ich seit einem Erlebnis vor zwei Jahren ob ich mir nicht doch ein Navi fürs Motorrad zulegen sol:
ich war zusammen mit nem Kumpel unterwegs und wir wollten zum Reschenpass um von dort weiter zum Stilfser Joch zu fahren. Dummerweise ist in Österreich ja die gesamte Beschilderung  darauf ausgelegt die Leute auf die Autobahn zu locken, wo wir aber keinesfalls hinwollten - ich schieben den Ösis, doch net für drei Minuten 120 fahren Kohle in den Rachen…
Als ich gemerkt hab, dass ich falsch bin wollte ich eine Möglichkeit nutzen links abzubiegen. Dummerweise hat mein Kumpel das zu spät mitbekommen und ich hab ihm auch noch jede Ausweichmöglichkeit genommen, so dass wir uns gegenseitig vom Bike gekegelt haben. Gut da is jetzt nicht viel passiert, aber mit nem Navi, dass mir angesagt hätte wohin wäre das nicht passiert.

Beim Biken seh ich die Vorteile des Navis einfach darin, dass ich mit dem Motorrad gerne kleine, kurvige und am besten leere Nebenstrecke fahren möchte. Selbst wenn ich vor der Fahr ein dreistündiges Studium von Landkarten durchfürhe bringt mir das aber wenig, denn dann immer auf die Karte aufm Tankrucksack zu schauen ist nicht so wirklich ergiebig.

Ich stell mir das so vor: ich hab ein Programm aufm Rechner, dem ich sage Startpunkt, Endpunkt und als Option: suche die Stecke mit den wenigsten geraden Stücken die Du findest.

Ich werd jetzt mal anfange mich deswegen zu erkundigen und dann sehen wir mal was dabei rauskommt. Wenn jemande Erfahrungen hat, dann immer her damit.

So long….


Wie der Nick schon sagt heiße ich Chris.
Ich bin 30 Jahre alt und hab bis zu meinem 24. Lebensjahr nix von Motorrädern wissen wollen.
Kurz nachdem ich 24 wurde bin ich bei nem Bekannten auf ner 9er Ninja mitgefahren und da hats mich dann erwischt. Wir sind aus ner 30er-Zone aus dem Ort raus und mein Bekannter hat mal kurz gezogen. Die günstigen Motorradreifen drehten sich ein bisschen und als ich das nächste Mal auf den Tacho geschaut hab standen da 250.
Noch ein Jahr warten bis ich 25 bin und gleich die Lizenz zum Töten machen war nicht mehr drin.
Also in München mitten in der Stadt angemeldet und auf ner KLE500 meinen kleinen Schein gemacht.
Da ich dann ja zwei Jahre gedrosselt fahren mußte, hab ich mir ne neue Suzi GSF600S Bandit gekauft.

Einschub: ein wenig geärgert hats mich schon, dass ich nur noch ne halbe Saison hätte warten müssen und dann gleich offen hätte fahren dürfen. Ich hätte auch nach dem halben Jahr eine Prüfung machen können aber dafür war ich zu geizig und im Ernst: ich glaub die zwei Jahre gedrosselt fahren schaden nicht. Ich glaub mir hat das Fehlen der weggedrosselten PS schon ein paar mal die Haut gerettet.

Die kleine Bandit hab ich dann die zwei Jahre gedrosselt gefahren und bin dann zum Suzi-Händler um sie aufmachen zu lassen - ich bin keiner der Leute die gerne an ihrem Bike schrauben, ich fahre lieber. Aber jeder wies ihm besser gefällt.
Der “Fehler” den ich da gemacht habe, war mir eine DL1000 mitgeben zu lassen.

Als ich meine offene Bandit wiederbekommen hab war die Enttäuschung mächtig groß, als ich merkte dass sich bis 7000 Umdrehung gar nix verändert hatte. Dieser mächtige Bums denn der Zweizylinder der DL1000 von unten raus fabriziert hat war schon ein Erlebnis für mich.
Kurz und gut: nach einer Woche bin ich wieder zu dem Händler und hab die Bandit gegen ne V-Strom getauscht (wer is eigentlich auf den bescheuerten Namen gekommen?)
Und die fahr ich seit dem! Mit aller Begeisterung.

Da ich ungern extrem sportlich fahre ist die DL vom Konzept her genau das richtige Bike für mich. Ein Supersportler wäre mir einfach zu unpraktisch und unbequem und ein Chopper viel zu unbeweglich und schwer.
Ich fahre gerne in den Alpen, enge Kehren, stark beschleunigen und wieder schnell in die Bremse. Strecken wo einem der dritte Gang schon fast überflüssig vorkommt da hab ich meinen größten Spaß.
Da kommt mir auch entgegen, dass ich in München wohne und bis Garmisch-Partenkirchen und dem Fernpaß nur ne Stunde brauche (schneller gehts nicht, dann 200 mit so nem Endure-Verschnitt machen keinen Spaß).

Ansonsten denke ich werde ich hier die nächste Zeit ein wenig von meinen Lieblingsstrecken berichten, Erfahrungen die ich gemacht habe und hoffentlich noch mache und die eine oder andere lustige Geschichte hier zum Besten geben.

So long,

Chris


Things rock on …

Autor: admin
05.02.2008

Bald geht es los - ab Montag,  11.02.08 gibt es hier mal mehr und mal weniger interessante Geschichten´zu mir und meinem Gefährt.